VERSCHIEDENES

Ergänzungen folgen

SCHIEDSRICHTERBALL:

Immer dann, wenn der Schiedsrichter das Spiel von sich aus unterbricht, wird das Spiel mit einem sogenannten Schiedsrichterball fortgesetzt. Was bedeutet von sich aus? Alle Unterbrechungen, die ein Unparteiischer vornimmt, ohne dass ein Vergehen von einem der beiden Teams vorliegt. Dies gilt nur für das laufende Spiel und bezieht sich in den meisten Fällen auf Verletzungen.

 

- Wo und wie erfolgt der Schiedsrichterball?

Mit der großen Regelüberarbeitung, die seit Sommer 2019 gilt, hat sich auch hier einiges getan. Früher sagte man immer der Schiedsrichter wäre Luft, sprich ein Kontakt des Balles mit dem Spielleiter wurde einfach missachtet und es ging so weiter, als wäre nichts geschehen. Nun ist dies - glücklicherweise muss man sagen - anders, denn selbstverständlich konnte es dadurch immer mal wieder zu Benachteiligungen eines Teams kommen, wenn unbeabsichtigt eingegriffen wurde.

 

Wird der Schiedsrichter vom Ball getroffen, so wird das Spiel unterbrochen, wenn...

- eine Mannschaft dadurch einen Ballverlust erleidet (außer er gelangt direkt danach über eine Begrenzungslinie),

- eine Mannschaft durch oder nach der Berührung einen aussichtsreichen Angriff erhält, oder

- der Ball durch den Kontakt direkt in ein Tor gelangt.

 

Das benachteiligte Team bekommt die Kugel also zurück und zwar an jenem Ort wo der Kontakt stattfand. Ausführung: Der Referee lässt den Ball ca. aus Hüftehöhe fallen, wenn er den Boden berührt ist er wieder im Spiel, alle Spieler (außer der zur Durchführung erforderliche) müssen mindestens 4 Meter Abstand halten.

 

Der Schiedsrichterball erfolgt dort, wo die Berührung mit dem Spielleiter eintraf.

ACHTUNG: Wenn der letzte Kontakt im Strafraum passierte oder ein Ball aus dem Strafraum heraus kommt und beim Pfiff die letzte Ballberührung ebenfalls im Strafraum war, dann wird der Schiedsrichterball ausnahmslos immer mit dem Torwart im Strafraum durchgeführt.